Gemeinsam mit europäischen Partnern entwickeln und erproben wir neue pädagogische Ansätze – vom Kindergarten bis zur Jugendarbeit. Die Erfahrungen fließen zurück in unsere Fortbildungen und Beratung.
Unter Anleitung ihrer Pädagoginnen und Pädagogen führen Kinder die Experimente selbst durch, statt nur bei einer Vorführung zuzusehen. So entdecken Vier- bis Sechsjährige naturwissenschaftliche Zusammenhänge und Nachhaltigkeit durch eigenes Forschen.
Das Besondere: 15 Experimente, die Kinder mit Begleitung ihrer Pädagoginnen und Pädagogen selbst durchführen – dazu ein Handbuch und Videos für die Praxis.
Was wir daraus nutzen: In unseren Fortbildungen greifen wir die 15 Experimente auf. Pädagoginnen und Pädagogen begleiten Vier- bis Sechsjährige beim eigenen Experimentieren und Beobachten sowie beim Erkunden von Natur und Nachhaltigkeit im Freien. Die Fragen der Kinder geben dabei die Richtung vor.
Kindergartenkinder aus Österreich und Deutschland treffen sich per Video, stellen sich vor und erzählen einander aus ihrem Alltag.
Das Besondere: Digitale Medien werden zum Werkzeug für Begegnung: Kinder nutzen sie, um mit Gleichaltrigen in einem anderen Land in Kontakt zu treten.
Was wir daraus nutzen: In unseren Fortbildungen greifen wir den Austausch zwischen Kindergärten auf. Pädagoginnen und Pädagogen bringen Kindern europäische Sprachen und Kulturen näher und begleiten dort, wo internationale Partner bestehen, altersgerechte Videogespräche zwischen Gruppen. Die Kinder erzählen einander aus ihrem Alltag und tauschen Erfahrungen aus.
20 kreative Vorlesemethoden von 29 Pädagoginnen und Pädagogen aus 7 Ländern machen aus dem Vorlesen ein lebendiges Gespräch.
Das Besondere: Vorlesetechniken für mehrsprachige Gruppen – gesammelt in einem Handbuch auf Deutsch, Englisch, Schwedisch und Slowenisch, dazu Webinare.
Was wir daraus nutzen: In unseren Fortbildungen erproben wir dialogisches Vorlesen. Pädagoginnen und Pädagogen halten beim Lesen inne, stellen offene Fragen und laden Kinder ein, Geschichten miteinander zu besprechen und mit eigenen Erlebnissen zu verbinden. So begleiten sie den Wortschatzaufbau und geben den verschiedenen Sprachen der Gruppe Raum.
Statt fertiges Wissen zu vermitteln, beginnt Wonder Learning mit einer Frage, einem Rätsel oder einem überraschenden Phänomen. Die Neugier der Kinder gibt den Anstoß zum Lernen.
Das Besondere: Kinder beobachten, fragen, probieren aus und finden eigene Antworten – digitale Aktivitäten unterstützen das Entdecken, statt es zu ersetzen.
Was wir daraus nutzen: In unseren Fortbildungen greifen wir neugiergeleitetes Lernen auf. Lehrkräfte beginnen mit einem überraschenden Phänomen oder einer Kinderfrage und begleiten die Kinder beim Beobachten, Experimentieren und gemeinsamen Lösen von Problemen. Digitale Aktivitäten unterstützen das Entdecken, statt es zu ersetzen.
Ein Monat ohne gekauftes Spielzeug: Kinder erfinden ihr Spiel selbst – mit Kartons, Stoffresten, Zapfen und Steinen.
Das Besondere: Ein Praxisleitfaden zeigt Kindergärten, wie sie einen spielzeugfreien Monat mit recycelten und natürlichen Materialien selbst umsetzen können.
Was wir daraus nutzen: In unseren Fortbildungen erkunden wir spielzeugfreies Spielen. Pädagoginnen und Pädagogen räumen herkömmliches Spielzeug für eine Zeit beiseite und bieten Alltagsgegenstände, recycelte Materialien und Naturmaterialien an. Die Kinder erfinden Spiele, bauen gemeinsam, handeln Rollen aus und lernen zusammenzuarbeiten.
Dazugehören beginnt mit Beziehung: Gemeinsame Aktivitäten zu Gefühlen, Empathie und Sprachen helfen, eine Klasse zu gestalten, in der jedes Kind seinen Platz hat.
Das Besondere: Mehrsprachigkeit als Brücke: Wenn die Sprachen der Kinder im Klassenzimmer hörbar werden, wächst das Gefühl von Zugehörigkeit.
Was wir daraus nutzen: In unseren Fortbildungen steht das Zugehörigkeitsgefühl im Mittelpunkt. Pädagoginnen und Pädagogen gestalten kooperative Aktivitäten, sprechen mit Kindern über Gefühle und üben, einander zuzuhören und andere Perspektiven einzunehmen. Dabei beziehen sie jedes Kind respektvoll ein und stärken das Miteinander.
Programmieren ohne Bildschirm für Drei- bis Sechsjährige – und dabei Empathie lernen: Coding wird zur gemeinsamen, sozialen Erfahrung.
Das Besondere: Logik und Mitgefühl zusammen denken: Programmieraufgaben werden so gestellt, dass Kinder einander helfen und Perspektiven wechseln.
Was wir daraus nutzen: In unseren Fortbildungen erproben wir Coding ohne Bildschirm. Pädagoginnen und Pädagogen begleiten Drei- bis Sechsjährige bei Bewegungsspielen, Schrittfolgen und kleinen Teamaufgaben. Die Kinder üben logisches Denken, warten geduldig aufeinander und helfen sich gegenseitig – so gehört Einfühlungsvermögen zum gemeinsamen Problemlösen.
Europa erleben statt nur darüber lernen: Junge Menschen mit geringeren Chancen kommen zu einer Jugendbegegnung nach Wien.
Das Besondere: Barrierearme Lernmaterialien sorgen dafür, dass alle Jugendlichen mitlernen und mitreden können – unabhängig von ihren Voraussetzungen.
Was wir daraus nutzen: In unseren Fortbildungen greifen wir europäische Rechte und Mitgestaltung auf. Lehrkräfte und Fachkräfte der Jugendarbeit gestalten verständliche Gesprächsrunden und Workshops zum Mitmachen über Rechte, gesellschaftliche Beteiligung und kulturellen Austausch. Sie passen Sprache und Aktivitäten an junge Menschen mit geringeren Chancen an, damit deren Fragen und Erfahrungen Raum bekommen.
Partner aus fünf Ländern teilen ihre Erfahrungen, damit Inklusion nicht vom Zufall abhängt, sondern in der ganzen Schule gelebt wird.
Das Besondere: Voneinander lernen über Grenzen hinweg: Gelungene Ansätze aus fünf Ländern dienen als Anregung für die eigene Schule.
Was wir daraus nutzen: In unseren Fortbildungen greifen wir inklusive Unterrichtspraxis auf. Pädagoginnen und Pädagogen passen Aufgaben an unterschiedliche Lernbedürfnisse an und erkennen, was Kinder an der Teilnahme hindert. Gemeinsam mit Kolleginnen, Kollegen und Familien bauen sie diese Barrieren ab und gestalten Unterricht und Schulleben inklusiver.